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Sekretmanagement bei tracheotomierten Patienten mit und ohne Beatmung

Sek 2020


Referent:

Ingo Berweiler (Stuttgart), Krankenpfleger und Atmungstherapeut (DGP) am Krankenhaus vom Roten Kreuz Bad Cannstatt Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin Seminarleiter im Bereich klinische und außerklinische Intensivpflege, Fa. WK-Fortbildungen

Hintergrund:

Inhalation, Absaugen und der Einsatz mehr oder weniger komplexer technischer Geräte dominieren die Strategien des Sekretmanagements in der außerklinischen Intensivpflege. Trotzdem: viele unserer Kunden sind chronisch verschleimt oder erleiden trotz intensiver Bemühung immer wieder einen Sekretverhalt. Die Unterstützung der natürlichen Reinigungsmechanismen der Atemwege ist daher täglicher Bestandteil der pflegerischen Versorgung von Patienten mit Tracheotomie, Beatmung oder Hustenschwäche. Manuelle Techniken zur Unterstützung der Exspiration und des Druckaufbaus hinter dem Sekret werden aber nur selten angewendet. Die Griffe aus dem Bereich der Atemtherapie bringen mehr Beweglichkeit in den Brustkorb von beatmeten und nicht beatmeten Patienten und mobilisieren das Sekret in den kleinen Atemwegen. Darum soll den Teilnehmern des Workshops die Wirkung manueller Therapieoptionen vermittelt und beim gegenseitigen Hands-on Gelegenheit gegeben werden, sie praktisch zu üben und an sich selbst zu erfahren.

Ziel:

Die Teilnehmer erlernen die Grundlagen der Reinigungsmechanismen der Atemwege und die Pathophysiologie der möglichen Störungen und können so flexibel auf Sekretprobleme reagieren. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erlernen manueller Techniken der Sekretmobilisation ohne Unterstützung durch technische Hilfsmittel.

Termin:

Di, 9. Juni 2020, 9-16 Uhr

 

Inhalte:

  • Mukoziliäre ("Flimmern") und tussive Clearance ("Husten und Druckaufbau")
  • Welche Störungen der beiden Mechanismen treten in der außerklinischen Intensivpflege auf?
  • Wie können wir die natürliche Reinigungsfunktion in der täglichen Arbeit unterstützen? - Einfache und komplexe technische Hilfsmittel - Situationsangepasste Inhalationstherapie - Manuelle Unterstützung in angepasster Körperposition ("Assistierte Autogene Drainage") - Gegenseitige praktische Übungen der Teilnehmer (Legere Kleidung ist zu empfehlen)

Kosten/Gebühren:

100,- € / Teilnehmer

Teilnehmerzahl:

Max. 20 Teilnehmer/innen

Anmeldung bis spätestens :

1 Woche vor Veranstaltungsbeginn

Organisatorische Hinweise:

Inkl. Getränke (Kaffee, Tee, Wasser), bitte bequeme Kleidung tragen

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